NGD Seattle veröffentlicht Vorschau-Version

NGD Seattle veröffentlicht Vorschau-Version des Visual Token Designer für VS-Code

John deVadoss, Entwicklungsleiter von Neo Global Development (NGD) Seattle, kündigte kürzlich die Vorabversion des Visual Token Designers auf dem Visual Studio Marketplace an. Das Tool ist als Erweiterung für VS-Code konzipiert und soll eine Sandbox-Umgebung für die Erstellung oder Änderung von Artefakten und Token laut Cryptosoft innerhalb des Token Taxonomy Framework (TTF) bieten.

Die TTF ist eine der drei Hauptinitiativen der kürzlich gegründeten InterWork Alliance, die geschaffen wurde, um eine Standardstruktur für die Definition von Token-Merkmalen und die Erstellung plattform- und sprachenunabhängiger Standards bereitzustellen.

Der Visual Token Designer von NGD Seattle zielt darauf ab, die TTF näher an die beabsichtigten Benutzer heranzubringen, die die TTF für die Zusammenarbeit an neuen Anwendungen und Geschäftsmodellen auf der Grundlage der Tokenisierung nutzen werden, z.B. Führungskräfte, Regulierungsbehörden und Entwickler.

Token-Artefakte aus der Taxonomie können direkt im visuellen Token Designer angezeigt werden, der als Explorer zum Anzeigen vorhandener Komponenten und als Toolkit zum Erstellen neuer Komponenten dient. Jede Komponente in der Taxonomie, wie z.B. ein Token-Typ (z.B. „Fractional Fungible“) oder ein Verhalten (z.B. „Transferable“), wird als Artefakt dargestellt, das als Baustein für die Erstellung neuer Token-Spezifikationen verwendet werden kann.

In der Vorschauversion können Benutzer ihre eigene Token-Formel durch Ziehen und Ablegen von Token-Basen, Verhaltensweisen und Eigenschaftssätzen aus der anfänglichen Gruppe von Artefakten in der Taxonomie erstellen. Es kann auch eine anfängliche Token-Definition erzeugt werden, mit Bearbeitungsfunktionen zum Anpassen von Token-Eigenschaften, die in einer zukünftigen Version folgen sollen.

Erstellen einer Token-Spezifikation im visuellen Token-Designer

Im obigen Beispiel wurde eine neue Markenformel für eine gebrochene und fungible Marke mit den Verhaltensweisen „brennbar“, „teilbar“, „haltbar“ und „übertragbar“ erstellt. Um daraus eine vollständige Tokenspezifikation zu machen, wurde aus dieser Formel eine Tokendefinition erstellt. In der Definition können Eigenschaften wie z.B. der Tokenname „NNT Bucks“ festgelegt werden, und in zukünftigen Versionen des Tools können Verhaltenseigenschaften (wie z.B. der Grad der Teilbarkeit) geändert werden.

Der visuelle Token-Designer kann auch als Client verwendet werden, um eine Verbindung zum Taxonomie-Dienst herzustellen, einem gRPC-Dienst, der für CRUD-Funktionen im Taxonomie-Repository verwendet wird. Dies bedeutet, dass Entwickler in der Lage sein werden, vorhandene Token-Komponenten mit Hilfe des Token Designers schnell zu finden und zu integrieren und darüber hinaus ihre eigenen direkten Beiträge zur Taxonomie leisten können.

Obwohl die TTF selbst implementierungsunabhängig konzipiert ist, werden in weiteren Versionen des Visual Token Designer auch Funktionen zur Codegenerierung untersucht. Artefakte und Definitionen, die in der Token-Taxonomie dokumentiert sind, können mit einer beliebigen Anzahl von Referenzimplementierungen laut Cryptosoft versehen werden, z.B. in C# oder Python für die Neo-Blockkette oder in Solidity für Ethereum, die zu diesem Zweck verwendet werden könnten. Alternativ könnte es auch möglich sein, dass Code direkt aus einer Token-Spezifikation allein generiert wird.

Auf diese Weise könnten schließlich einsatzbereite Token über die Drag-and-Drop-Schnittstelle des Visual Token Designers erstellt werden: Benutzer könnten mit einer vorhandenen Formel beginnen oder ihr eigenes Token aus ihren erforderlichen Komponenten erstellen, die Basiseigenschaften für ihr einzigartiges Token definieren und dann die Codegenerierungs-Engine verwenden, um einen funktionalen intelligenten Vertrag für ihre gewählte Plattform zu erstellen.